Samstag, 20. Dezember 2014
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flagge_oesterreich_mini.jpg Österreich
Alpenanteil       Politik       Wirtschaft      Tourismus       Nationalparks       Weltkulturerbe

Republik Österreich
Fläche: 83.859 Quadratkilometer
Bevölkerung: rund 8,11 Millionen
Hauptstadt: Wien
Landessprache: Deutsch, Amtsprachen: Deutsch, Slowenisch (regional), Kroatisch (regional)
Währung: 1 Euro (EUR) = 100 Cent
Telefonvorwahl: + 43
Kfz-Kennzeichen: A


Alpenanteil
Das Gebiet der Republik Österreich erstreckt sich über alpine Hochgebirge, Mittelgebirge, Hügelland und auch Ebenen mit hochflächenartigen Erhebungen. Der höchste Berg ist der Großglockner mit einer Höhe von 3.797 Metern.

Politik
Die Republik Österreich hat eine parlamentarische Demokratie mit Bundesverfassung, Staatsvertrag und Neutralitätsgesetz als staatsrechtliche Grundlage. Die zwei Kammern Nationalrat und Bundesrat habe die oberste Gesetzgebung inne. Der Nationalrat hat 183 Mitglieder und wird alle vier Jahre gewählt. Derzeit sind vier Parteien im Nationalrat vertreten. Der Bundesrat, die Länderkammer, hat 64 Mitglieder, die von den Landtagen, im Verhältnis zur Einwohnerzahl des entsprechenden Bundeslandes, entsandt werden. An der Spitze der Regierung steht der Bundeskanzler, der oberste Repräsentant ist der vom Volk gewählte Bundespräsident.

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Österreich besteht aus den neun Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien. Das Land sitzt an der Nahtstelle zwischen Westeuropa und dem Balkan – eine Lage, die Österreich über Jahrhunderte monarchischer Macht stets gekonnt für sich einzusetzen wusste. 996 wurde der Name erstmals urkundlich erwähnt. Nationalfeiertag ist der 26. Oktober. 1955 wurde an jenem Tag die Neutralitätserklärung des Landes verabschiedet. Das ging einher mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags sowie dem weitgehenden Abzug der Besatzungsmächte und der Aufnahme des Landes in die Vereinten Nationen. 1994 stimmten 66 Prozent der Bevölkerung in einer Volksabstimmung einem EU-Beitritt zu. Dieser erfolgte ein Jahr darauf. Österreich ist außerdem Mitglied der EFTA.

Wirtschaft
Österreich ist ein hochentwickeltes Industrieland mit einem bedeutenden Dienstleistungssektor. Wie schon in Deutschland hat auch hier der Dienstleistungssektor insgesamt längst das produzierende Gewerbe als wichtigsten Wirtschaftsfaktor abgelöst. 2001 betrug die Wertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche mehr als 198 Mrd. Euro oder ca. 25.900 Euro je Einwohner.

Der Tourismus spielt in Österreich eine große Rolle. Von allen Industriestaaten besitzt er den höchsten Anteil an der Volkswirtschaft. Sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts entstammen aus Deviseneinnahmen des Reiseverkehrs. Der Durchschnitt in den anderen europäischen Staaten liegt bei etwa zwei Prozent. Insgesamt leben etwa 500.000 Menschen vom Reisesektor.

Im Jahr 2000 konnte Österreich ein beachtliches Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verzeichnen. Dies hat sich im Zuge der internationalen Konjunkturentwicklung im Jahr 2001 das Wachstum auf ein Prozent verlangsamt. Das Jahr 2002 schloss sogar mit unter einem Prozent realem Wachstum ab. Für 2003 wird aber wieder eine größere Steigerung erwartet.

Tourismus
Österreich ist ein beliebtes Reiseziel für Gäste aus aller Welt. Die meisten Besucher schätzen am Land die herrliche Landschaft, seine reiche Kultur, die gute Küche, zuvorkommende Gastfreundschaft und Sicherheit. Österreichs Motto lautet Qualität. Die Vielfalt des Landes zeigt sich nicht nur in der Landschaft, sondern auch in der Bevölkerung. Die zentrale Lage im Herzen Europas und eine bewegte Geschichte prädestinierten Österreich als Schmelztiegel verschiedener kultureller Strömungen.

Die Vielfalt der Urlaubs- und Freizeitangebote in Österreich ist schier grenzenlos. Action orientierte Jugendliche kommen ebenso auf ihre Kosten wie kulturhungrige Städtereisende. Sportler finden ein ebenso reichhaltiges Angebot wie Liebhaber lukullischer Genüsse. Österreichs Städte und Regionen halten ganzjährig attraktive Angebote parat, die zum Kommen und Wiederkommen einladen.

Das Tourismusland Österreich verfügt über eine qualitativ hochwertige Hotellerie in allen Kategorien. Die Kategorisierung des Angebots (Vergabe von einem bis fünf Sternen) ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die Hotelsuche. Alle Betriebe werden regelmäßig strengen Kontrollen unterzogen.

Ein gut ausgebautes Verkehrswegenetz und der öffentliche Nahverkehr bringen Österreichs Gäste heutzutage rasch an ihr Urlaubsziel. Den direkten Weg über die Alpen und zusätzlich den schönsten Ausblick bieten dabei die österreichischen Maut- und Aussichtsstraßen. Für viele von ihnen sind allerdings Wintersperren zu berücksichtigen. Die für die Nutzung anfallenden Mautgebühren können als Einzel-, Wert- oder 10-Fahrtenkarte beglichen werden.

Autobahngebühren werden in Österreich ebenfalls erhoben. Die Benutzung einer Autobahn oder Schnellstraße (auch Stadtautobahn) ist vignettenpflichtig. Die Gebühr wird mit dem Kauf einer Vignette entrichtet. Die Vignetten sind u. a. bei den Autofahrerclubs in Deutschland sowie an vielen grenznahen Tankstellen erhältlich.

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Nationalparks
In Österreich befinden sich insgesamt sechs Nationalparks. Sie nehmen rund drei Prozent der Landesfläche ein.

Nationalpark Hohe Tauern (1992)
Hohe Tauern in Tirol gehört zu den größten Nationalparks in Europa und wirbt mit den Superlativen "Park der tausend Wasser", "Park der höchsten Gipfel", "Park der Natur und Kultur" sowie "Park der Vielfalt der Schöpfung". Er erhebt sich von 1.000 Meter Seehöhe in den Tallagen auf 3.797 Meter auf den höchsten Punkt Österreichs – den Großglockner.

Sehenswert sind die Gletscherflächen der Ostalpen und einige Wasserfälle, die zu den höchsten der Welt zählen. Besonders im Hochsommer erwartet den Besucher auf den Almen ein artenreiches Schauspiel an Blütenvielfalt und Farbenpracht. Dies ist den Bergbauern zu verdanken. Sie legten in den vergangenen Jahrhunderten und bis heute stets Wert auf eine naturverträgliche Arbeitsweise.

Außerdem ist der Nationalpark Hohe Tauern eine Art Arche Noah für tausende Tier- und Pflanzenarten und darüber hinaus das ganze Jahr hindurch eine Oase der Ruhe für den Menschen.

Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel (1993, grenzüberschreitend mit Ungarn)
Der Park liegt im tiefstgelegenen Becken Österreichs. Der Neusiedler See ist ein Steppensee und befindet sich an der Grenze von zwei großen Naturräumen. Im Westen trifft er auf die Ausläufer der Ostalpen und im Osten an die Kleine Ungarische Tiefebene. Rund 95 Quadratkilometer befindet sich in Österreich und 230 Quadratkilometer in Ungarn.

Der See ist es, der den Tieren und Pflanzen einen Lebensraum gibt. Der Schilfgürtel, die salzhaltigen Lacken, die Wiesen und Weiden – sie sind das Zuhause einer großen Artenvielfalt. International bekannt ist der Nationalpark für die diversen Vogelarten, die auf ihrem Weg von Europa nach Afrika hier halten. Auch das Klima ist für die Naturvielfalt bedeutsam, denn hier herrscht die höchste Durchschnittstemperatur, der stärkste Wind und die geringste Niederschlagsmenge ganz Österreichs. Für Besucher steht ein dichtes Netz von Wander- und Radfahrwegen bereit.

Nationalpark Donau-Auen (1996)
Der Nationalpark Donau-Auen verbindet mit der schönen Flussauenlandschaft der Donau die beiden Großstädte Wien und Bratislava. Der Fluss ist das gestaltende Element des Parks, denn er hat mit seinen Überschwemmungen die Landschaft geformt und ist zugleich das Lebenselexier der Tiere und Pflanzen.

Hier brütet beispielsweise der Eisvogel und Sumpfschildkröten können sich hier ungehindert vermehren. Außerdem hat sich über mehr als 40 Kilometer ein nahezu geschlossenes Waldgebiet erhalten können.

In vergangenen Zeiten sorgten die Kaiser und Könige für den Bestand dieser Idylle, aber auch heute noch kämpfen Natur begeisterte Bürger für seinen Erhalt. So verhinderte die sogenannte "Au-Besatzung" im Jahre 1984 den geplanten Bau eines Kraftwerks und sorgte mit dieser Aktion mit dafür, dass das Gebiet 1996 offiziell zum Nationalpark erklärt werden konnte.

Der damalige Kronprinz Rudolf beschrieb das Gebiet der Donau-Auen folgendermaßen: "Wer nur die Wälder und Gebirge sowie die Ebenen dieses Landes kennt, ahnt nicht, dass in unmittelbarer Nähe der Weltstadt (gemeint ist Wien/Anmerk. der Redaktion) eine noch recht einsame und ganz für sich allein charakteristische Wildnis besteht".

Nationalpark Oberösterreichische Kalkalpen (1997)
Der Gebiet rund um das Sengsengebirge und die Reichraminger Hintergebirge wurde 1997 zum Nationalpark Oberösterreichische Kalkalpen erklärt und erstreckt sich über eine Seehöhe von 400 bis fast 2.000 Meter.

Auf 18.400 Hektar bietet es Besuchern ein buntes Mosaik aus Wäldern, Schluchten, Bergbächen, Felsen und Almen. Gleichzeitig ist es das größte Waldschutzgebiet Österreichs, dessen Bestand über Jahrhunderte ein wichtiger Rohstoff- und Energielieferant für die Bevölkerung war. Der Nationalpark ist Lebensraum einiger selten gewordener Tiere und Pflanzen. Sehenswert ist die Ausstellung "Verborgene Wasser" im Nationalpark-Zentrum Molln.

Nationalpark Thayatal (1999, grenzübergreifend mit Tschechien)
Die Landschaft in dem grenzüberschreitenden Nationalpark Thayatal – dem kleinsten Nationalpark Österreichs – hat sich weitgehend ohne menschliche Eingriffe formen können und ergänzt sich ideal mit dem sich anschließenden tschechischen Nationalpark "Podyji".

Noch heute achten die Organisatoren darauf, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt hier ungehindert weiter entwickeln kann. Sowohl die österreichische als auch die tschechische Regierung garantieren den nachhaltigen Schutz des wichtigen Ökosystems.

So finden beispielsweise Schwarzstörche hier ihre Heimat. Außerdem gibt es mehr als 800 Schmetterlingsarten, 100 verschiedene Vogelarten und zahlreiche, teils sehr seltene, Fledermausarten. Das Waldgebiet, das durch die Steillage forstwirtschaftlich kaum nutzbar war, bietet Hainbuchen und Eichen sowie Kiefern und Laubbäume.

Nationalpark Gesäuse (2002)
Der Nationalpark Gesäuse in der Obersteiermark ist der jüngst in Österreich. Derzeit beträgt seine Fläche rund 11.000 Hektar. Er soll aber im Laufe der kommenden Jahre um etwa 15.000 Hektar vergrößert werden. Das Charakteristische an diesem Nationalpark sind die steilen Gesäuseberge mit ihren markanten Felsen und die schluchtartigen Täler der Enns.

Weltkulturerbe
Von der Unesco wurden die folgenden Stätten Österreichs in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen:

  • Schloss und Park Schönbrunn (1996)
  • Altstadt von Salzburg (1996)
  • Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut (1997)
  • Semmeringbahn (1998)
  • Altstadt von Graz (1999)
  • Kulturlandschaft Wachau (2000)
  • Altstadt von Wien (2001)
  • Kulturlandschaft Neusiedler See/Fertö-Ungarn (2001)

 

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