Dienstag, 30. September 2014
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Alpenanteil Politik Wirtschaft Tourismus Nationalparks Weltkulturerbe

Schweizerische Eidgenossenschaft
Fläche: 41.284 Quadratkilometer
Bevölkerung: rund 7,7 Millionen (Juli 2009)
Hauptstadt: Bern
Amtssprache: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Währung: 1 Schweizer Franken (sFR) = 100 Rappen bzw. Centimes
Telefonvorwahl: +41
Kfz-Kennzeichen: CH

Alpenanteil
Die Schweizerische Eidgenossenschaft befindet sich inmitten des europäischen Alpengebietes. Als Binnenland hat sie keinen direkten Zugang zum Meer. Die im Süden des Staates gelegenen Alpengipfel erreichen Höhen von über 4.000 Metern. Im Norden und Westen befinden sich die Bergketten des Jura. Dazwischen liegt vor allem dicht besiedeltes und nur leicht hügeliges Land. Der Gipfel des Matterhorns in den Walliser Alpen an der schweizerisch-italienischen Landesgrenze ist die wohl bekannteste Erhebung der Schweiz – mit seinen 4.478 Metern allerdings nicht die höchste. Diese Ehre gebührt der Dufourspitze des Monte Rosa (4634 m), ebenfalls in den Walliser Alpen. Die Ostseite des Berges befindet sich allerdings auf italienischem Staatsgebiet. Der 4.545 Meter hohe Dom ist zwar etwas niedriger, liegt dafür aber ganz auf Schweizer Gebiet. 

Politik
Die Schweiz ist ein föderativer Rechtsstaat, der auf reiner und repräsentativer Demokratie gründet. Das Gesetz gebende Organ ist die Bundesversammlung, die aus den beiden gleichberechtigten Kammern Ständerat und Nationalrat besteht. Die Versammlung wählt die sieben Mitglieder des Bundesrats und unter diesen jährlich den Bundespräsidenten. Das Parlament besteht aus zwei Kammern. Die gemeinsame Bundesversammlung setzt sich zusammen aus dem Nationalrat mit 200 Sitzen sowie dem Ständerat mit 46 Sitzen. Die bisher letzten Nationalratswahlen fanden am 24. Oktober 1999 statt.

Die Schweiz ist in 26 Kantone unterteilt: Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell A.Rh., Appenzell i.Rh., St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura eingeteilt, die alle eine eigene Verfassung, Parlament, Regierung und Gerichte haben. Aufgrund des föderalistischen Systems hat der Bund nur recht beschränkte politische Kompetenzen.

Wirtschaft
Die Schweiz hält in zahlreichen Technologiefeldern international eine Spitzenstellung. In diesem Fall handelt es sich überwiegend um traditionelle Bereiche wie Uhrenindustrie, Textilindustrie, Werkzeugmaschinenindustrie sowie Metallverarbeitung. Technologisch führend sind die Eidgenossen auch in Sachen Antriebstechnik, Gasturbinenbau und Leistungselektronik, in den Bereichen Farbenherstellung, Agrochemie, Pharmaindustrie sowie in der Medizintechnik.

Wichtigste Exportgüter waren im Jahre 2001 chemische Erzeugnisse (besonders Arzneimittel), Maschinen, Bekleidung sowie Erzeugnisse der Metall verarbeitenden Industrie und Nahrungsmittel. Importiert wurden vor allem Maschinen, chemische Erzeugnisse, Arzneien, Konsumgüter und Pkw. Gemessen an der Beschäftigtenzahl sind der Handel (639.500 Beschäftigte), das Baugewerbe (298.575 Beschäftigte), Verkehr und Nachrichtenübermittlung (255.250 Beschäftigte), das Gastgewerbe (235.000 Beschäftigte), das Kredit- und Versicherungsgewerbe (202.000 Beschäftigte) und die Maschinenindustrie (109.250 Beschäftigte) die führenden Wirtschaftszweige.

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Das Schweizerische Bruttoinlandsprodukt betrug nach Schätzungen der Nationalbank im Jahr 2001 real rund 241 Mrd. EUR. Trotz des weltweiten Konjunkturabschwungs konnte die Schweiz ein durchschnittliches Jahreswachstum von 1,3 Prozent erreichen. Im Jahr 2002 stellte die Schweizerische Nationalbank (SNB) nur noch ein Wachstum von etwa einem Prozent fest.

Tourismus
Die Schweizer Alpen machen etwa 60 Prozent der gesamten Staatsfläche aus und sind von wilder Schönheit. Die höchsten Gipfel ragen bis weit über 4.000 Meter in den Himmel; Gletscher und Felswände fordern Respekt; schäumende Bergbäche rauschen noch ungestüm den Meeren entgegen. Die Bergblumen sind die kräftigen Farbtupfer auf den Alpwiesen. Zahnradbahnen und luftige Seilbahnen, allesamt Leckerbissen für Technik-Fans, erklimmen mühelos höchste Gipfel.

Doch die Schweiz ist eben weitaus mehr, als nur die Alpen. Mit 30 Prozent macht das Mittelland einen nicht unwesentlichen Anteil aus. Wälder, Hügel, Flüsse, fruchtbares Ackerland und weidende Kühe, Städte voller Leben und Geschäftigkeit: Hier schlägt das Herz der Schweiz. Bauernhäuser sind mit üppigem Blumenschmuck herausgeputzt, die ebenso für diese Region stehen wie die urbanen Zentren Zürich, Bern und Basel mit ihrer in Europa führenden Museumskultur. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft, pulsiert das Leben. Und neben den intakten Altstadtkernen steht modernste Architektur von Legenden wie Botta oder Le Corbusier.

Die letzten zehn Prozent macht der Jurabogen aus. In einem weiten Bogen senken sich hier die Weinberge zum Lac Leman, dem Genfer See. Am Ufer locken romantische Dörfer und Schlösser mit mächtigen Mauern oder elegante Städte mit urbaner Kultur. Nur kurz ist die Distanz in die raue Bergwelt der Waadtländer Alpen oder zu den stillen Höhen des Jura.

Jüngster touristischer Trend sind die Themenrouten der Schweiz. So lassen sich auf einer Reise vom Genfersee, entlang der Rhone durch das Wallis bis ins Tessin, der Sonnenstube der Schweiz kulinarische Höhenflüge erleben und ein Einblick in die Kunst des Weinbaus erhalten.

Die Schweiz birgt aber auch einen wahren Schatz an Design in Vollendung und Qualität. Uhren sind ein Stichwort für Qualität, traditionsreiche Hotels versprechen Luxus, Vollendung findet sich in Designprodukten. Zu einer solchen Reise gehören einige Nächte in den besten Hotels der Schweiz, einige davon aus der Belle Epoque: Traditionshäuser und Design Hotels, die den höchsten Ansprüchen der modernen Hotelführung gerecht werden. Jedes Detail der Ausstattung und Dekoration gehört zum Konzept und macht das jeweilige Hotel zu einem Gesamtkunstwerk.

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Heute geben sich die Eidgenossen offen für neue Impulse in Kunst und Architektur. Dabei legen sie immer Wert auf die Erhaltung des kulturellen Erbes. 930 Museen zeigen verschiedene Objekte der Sammelbegierde. Große Museen, die weit über die Grenzen hinaus bekannt sind, gehören ebenso dazu wie regionale und lokale Museen.

Nationalparks
Der Schweizerische Nationalpark (SNP) ist der einzige Nationalpark der Eidgenossen. Er befindet sich im östlichen Teil des Kanton Graubünden, an der Grenze zu Italien.

Der Park wurde von einer Gruppe von Naturforschern am 1. August 1914 gegründet. Das Ziel war es, die Naturschönheiten des Landes zu bewahren und zu fördern. Seit der Gründung achtet die jeweilige Direktion besondern auf den Schutz der Natur. So dürfen bis heute keine Tiere gejagt, keine Bäume geschlagen und keine Wiesen gemäht werden.

Außerdem ist der Nationalpark in den Wintermonaten grundsätzlich für Besucher nicht zugänglich. Frei nach dem Motto des heutigen Direktors Hendrik Haller: "Im Nationalpark herrschen Zustände, wie sie vor dem Eintreffen des Menschen vor 5000 Jahren überall geherrscht haben."

Von Juni bis Oktober finden Besucher in dem Areal ein Netz aus insgesamt 80 Kilometer Wanderwegen und können in der unberührten Natur traumhafte Ausblicke genießen. Aufmerksame Betrachter finden in dem Park, der zu den Gemeinden Zernez, Schanf, Scuol, Valchava und Lavin gehört, eine umfangreiche Pflanzenvielfalt und können mit ein wenig Glück seltene Tiere wie Hirsche, Gämse, Steinböcke, Murmeltiere, Steinadler oder Bartgeier entdecken.

UNESCO Welterbe in der Schweiz
Bisher sind die folgenden Stätten in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen worden:

Weltnaturerbe

  • 
Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch
  • Monte San Giorgio
  • Tektonikarena Sardona

Weltkulturerbe

  • Altstadt von Bern
  • Benediktinerkloster St. Johann in Müstair
  • Fürstabtei und Stiftsbibliothek St. Gallen
  • Burgen von Bellinzona
  • La Chaux-de-Fonds und Le Locle
  • Weinterrassen von Lavaux
  • Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn

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