Freitag, 28. November 2014
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Schneechaos in den Alpen

Am vergangenen Wochenende hat ein große Schneechaos in den Alpen für Lawinenunfälle und eingeschneite Ortschaften sowie für gesperrte Straßen und lange Staus gesorgt. Vor allem in Österreich war die Situation extrem – und sie ist es nach wie vor. 

Im Dezember mangelte es noch an Schnee in den Wintersportorten. Das Blatt hat sich inzwischen deutlich gewendet. Nach Einschätzung von Experten saßen in den vergangenen rund 15.000 Urlauber und Einheimische, vor allem in Österreich in den eingeschneiten Wintersportorten fest. 

 

Außerdem bildeten sich lange Staus als die Straßen für ihre Abfahrt freigegeben wurden. Auch im Bahnverkehr wurden zum Teil erhebliche Probleme gemeldet. So soll die Arlbergbahn voraussichtlich  noch bis Dienstag gesperrt bleiben. Gleiches gilt für die Verbindung zwischen Reutte (Tirol) und Garmisch (Bayern).

Es gab auch heikle Situationen. So eilte ein Helikopter des österreichischen Bundesheeres gestern nach Vorarlberg in Österreich, um eine Gruppe von 52 Deutschen aus Lindau am Bodensee aus einer Berghütte zu befreien. Zwei Tage lang steckten die Wintersportler mit einem sieben Monate altem Baby fest. Sie konnten rechtzeitig geborgen werden.

Auch in den kommenden Tagen drohen noch Lawinengefahren und lange Staus. Die Orte Ischgl und Galtür im Tiroler Paznauntal sind weiterhin eingeschneit. Sowohl die Orte Lech, Zürs und Stuben am Arlberg als auch Schröcken und Warth im Bregezerwald sind immer noch nicht erreichbar. Aber die Straße ins Vorarlberger Montafon kann mittlerweile wieder befahren werden. Da aber nach wie vor Schnee fällt, kann die Zufahrt jederzeit wieder behindert sein.

Ebenfalls kaum erreichbar ist die Urlaubsregion Pinzgau in Salzburg. Die Pinzgauer- und die Loferer Straße sind wegen umgestürzter Bäume blockiert, genau wie in diesen Bereichen die Eisenbahnstrecken blockiert sind. In Österreich wurde die Lawinengefahr auf die vierte Stufe von fünf eingestuft. Im Nachbarland Schweiz dagegen wurde trotz anhaltender Schnefälle die Lawinenwarnstufe von der vierten auf die dritte Stufe gesenkt.

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien sind die extremen Schneemengen rekordverdächtig. Laut einer Mitteilung habe es „im Westen Österreichs so viel geschneit wie schon lange nicht mehr.,An einigen Wetterstationen wurde seit 30 Jahren in einem Januar nicht mehr so viel Schnee gemessen.

Ein Ende scheint absehbar: Ein Hoch mit sonnigen und mildem Winterwette soll sich zur Wochenmitte durchsetzen.

Geschrieben von: Marina Mohammad

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