Angeberwissen über Livigno

Das Bergdorf zwischen Schweiz und Italien weiß zu punkten.

15. Januar 2020
#Italien, #Familien, #Schweiz, #Winterurlaub

Livigno, der größte Wintersportort der Lombardei, versteckt sich auf 1800 Meter Höhe irgendwo zwischen Engadin und Ortleralpen. Nicht zu verstecken braucht sich das leicht skurrile Bergdorf in puncto Superlativen. Das Alpenportal hat folgende Besonderheiten zusammengstellt. 

Unendliche Shopping-Möglichkeiten
250 Shops reihen sich in Livignos Fußgängerzone aneinander. Ob Armbanduhr, Ledertäschchen oder Duftwässerchen: Dank des Zollfrei-Status’ kriegen Schnäppchenjäger hier oben zwischen Italien und Schweiz garantiert glasige Augen.

Hoch, höher, Livigno!
Trepalle liegt am Passo d’Eira und ist ein Ortsteil von Livigno. Seine höchstgelegenen Häuser stehen 2250 Meter über dem Meer. Damit beansprucht Trepalle den Titel des höchsten dauerhaft bewohnten Ortes Europas.

Legalize it! Freeriden in Livigno
Skifahren abseits von Pisten ist in Italien offiziell verboten. Anders in Livigno. Rund um die Skiberge Mottolino und Carosello ist Freeriden erlaubt – außer bei akuter Lawinengefahr. Die Profis vom „Livigno Freeride Project“ geben gerne Insidertipps.

Hochgefühle beim Biertrinken
1816. So nennt sich die „Birrificio“ in der Via Pontiglia 37 im Dorfzentrum von Livigno. Mit ihrer Höhe von exakt 1816 Metern über dem Meer gilt sie als die höchstgelegene Brauerei Europas. Also Obacht vor einem rekordverdächtig schnellen Schwips.

Kleines Dorf, großes Ereignis
Die Olympischen Winterspiele kommen 2026 nach Mailand und Cortina – und nach Livigno! Hier im „Klein-Tibet der Alpen“ finden dann die Snowboard- und Freestyle-Rennen statt. Und das Erlebniszentrum „Aquagranda“ wird zum Olympischen Dorf.

Die Telemark-Hauptstadt der Alpen
Die Urform des Skifahrens wurde im 19. Jahrhundert in Norwegen erfunden und gelangte über den Umweg Nordamerika in den 90ern auch in die Alpen. Ungekrönte Hauptstadt ist Livigno mit seinem legendären Festival „La Skieda“ Anfang April.

Filmreifer Auftritt des Ex-Schmugglerdorfes
Wer kennt sie nicht, die Komödien „Don Camillo und Peppone“ aus dem Italien der 1950er Jahre? Literarisches Vorbild für Don Camillo war ein gewisser Alessandro Parenti. Der war Dorfpfarrer von Trepalle. Und Anführer einer Schmugglerbande ...

Weitere Informationen gibt es hier.  

Teilen

Weitere Artikel