Sieben Gründe für einen Winterurlaub in Kitzbühel

Beliebte Traditionen in moderner Alpenstadt.

2. Januar 2020
#Österreich, #Tirol, #Ski-Opening, #Winterurlaub

Inzwischen ist er zumindest in Teilen der Alpen dar: der Winter. Kalendarisch dauert er nur rund 90 Tage, aber nicht in Kitzbühel. Was für Winterreifen an Autos gilt, hat die legendärste Sportstadt längst adaptiert: Von Oktober bis Ostern geht hier die Saison – rund 200 Tage Zeit für den perfekten Winterurlaub. Es gibt etwa Tausend gute Gründe diesen in Kitzbühel zu verbringen. Das Alpenportal stellt sieben davon vor:

 1. Unerreichbar ist nur der Stress
Was gibt es Schöneres, als den Urlaub bereits mit der Anreise zu beginnen? Eine gemütliche Brotzeit im Zug, die Augen noch mal kurz geschlossen, um von den ersten Schwüngen auf dem Hahnenkamm zu träumen, da hält der Zug auch schon an der gleichnamigen Station. Los geht’s, direkt auf den Berg. Die Hahnenkammbahn mit beheizten Sitzen wartet bereits auf ihre Gäste. Wer lieber erst einchecken und sich orientieren möchte, hat zwei weitere Bahnhöfe zur Auswahl, von denen alle Ziele in der Stadt gut erreichbar sind. Mit drei Bahnhöfen macht Kitzbühel selbst manch internationaler Metropole noch etwas vor und bietet beste Voraussetzungen für eine komfortable und zugleich nachhaltige Anreise – aus Hamburg, Düsseldorf und München sogar per Direktverbindung.

Doch auch für Gäste von weiter her ist der Ort mit seiner zentralen Lage in den österreichischen Alpen schnell und bequem erreichbar: In der Nähe der Gamsstadt befinden sich die drei Flughäfen München (160km), Innsbruck (95km) und Salzburg (80km), von denen Bundes- und Landstraßen schnell zum Winterspaß führen.

2.    Eine bunte Mischung Tradition und Moderne
Das müssen die Ur-Ur-Ur-Ahnen der weltbekannten Painted Ladies in San Francisco sein: Bunt gewürfelt stehen die blauen, gelben, roten, grünen und rosaroten Häuser in der Kitzbüheler Innenstadt nebeneinander und erzählen jedes seine eigene Geschichte. Einige der Fassaden haben rund 750 Jahre auf dem Buckel und versetzen Besucher mit ihren schmiedeeisernen Verzierungen und schnörkeligen Aufschriften geradewegs zurück in alte Zeiten – um sogleich im Hausinneren modernste Einrichtung und Angebote zu präsentieren. Vieles davon ist ebenfalls Made in Kitzbühel, zum Beispiel die Wintersportmode der Traditionsbetriebe Sportalm und Frauenschuh oder auch Mode, Accessoires und Dekoration mit der Gams aus dem KitzShop. Die Kunst der ansässigen Handwerksbetriebe bestaunen Gäste in den kleinen Manufakturen, die sich ebenso stimmig in die Gassen des farbenfrohen Zentrums integrieren wie Restaurants und Bars für Nachtschwärmer.

 3.    Von Mausefalle bis Schneekatze: Der Streifzug durch das Skigebiet
Nur noch zwei Abfahrten am Steinbergkogel und ein Fotostopp, dann ist der Einkehrschwung redlich verdient! Aber ist es wirklich schon Zeit Pause zu machen? Es sind doch noch so viele Pistenkilometer offen. In Kitzbühel fällt die Auswahl schwer: Denn neben Pisten und Skirouten in allen Schwierigkeitsgraden ist auch das kulinarische Angebot des international ausgezeichneten Skigebiets fast zu viel des Guten. Wer kann sich schon entscheiden, ob er dem hausgemachten Moosbeeren-Schmarrn von Kitzbühels fröhlichster Wirtin Lisi den Vorzug geben soll oder der Brettl Jaus’n mit regionalen Schmankerln auf der Seidlalm – dem Platzerl, wo 1966 der alpine Skiweltcup erfunden wurde?

Wer sich nach der Pause auf die Spuren der Skirennstrecke Streif begibt, sollte nicht nur gut gestärkt, sondern auch sicher auf den Brettern sein. Mausefalle, Steilhang und Hausbergkante sind zu Recht als Route gekennzeichnet. Insgesamt gibt es 41 km Skirouten und seit 2018 auch eine exklusive Aufstiegshilfe dazu: Die Schneekatze. In sogenannten Huckepack-Kabinen bringt sie bis zu neun Personen auf direktem Weg zur „Bichlalm“, dem Startpunkt für Skitourengeher und Skiroutenfans.

Anfänger nutzen hingegen zehn kostenlose Übungslifte und probieren sich auf den entsprechenden Hängen aus. Last but not least ein kleiner Tipp für Fans von blauen, roten und schwarzen Abfahrten in unmittelbarer Nähe zueinander: Seit Dezember 2019 ist die modernisierte Fleckalmbahn in Betrieb und transportiert Wintersportler in komfortablen 10er-Gondeln mit beheizten Ledersitzen auf die Ehrenbachhöhe.

 4.    Angebote abseits der Bretter
Wenn die Ski mal Pause machen, muss der Urlauber noch längst nicht rasten. Denn Kitzbühel lädt ganzjährig zum Wandern ein. Wer gewohnheitsmäßig dennoch gerne eine Art Brett unter den Füßen hat, macht sich auf, per Schneeschuhwanderung die beschauliche Natur abseits des Skigebiets zu erkunden und die Stille an einsamen Hängen zu genießen. Für den sicheren Tritt bieten die örtlichen Wanderführer nicht nur Schnuppertouren, sondern auch Tages-, Sonnenuntergangs- und Vollmondwanderungen an.

Zum Abschluss eines sportlichen Wintertags erholen sich Romantiker bei einer Pferdekutschenfahrt rund um den Schwarzsee von den Aktivitäten, während Genießer schon in einem der vielen Wellnessbereiche ihre Glieder ausstrecken.

 5.    In Kitzbühel wird Herzlichkeit auf dem Teller serviert
Der Tiroler Gastlichkeit begegnen Gäste in der farbenfrohen Kitzbüheler Innenstadt auch auf dem Teller: Die Gamsstadt bewahrt sich in puncto Kochkultur ihre Authentizität und ihr Traditionsbewusstsein. Die Tiroler Gerichte sind herzhaft und kommen auch von Herzen: Ob eine Kaspressknödelsuppe, Tiroler Gröstl oder süße Kiachl  – was in den heimischen Restaurants serviert wird, wird mit lokalen und regionalen Zutaten zubereitet. Dabei schweben auch echte Feinschmecker im Kulinarik-Himmel: Insgesamt 21 Hauben sind vor Ort zu finden, auf nur 13 Restaurants verteilt.

6.    Gelebte Wintertradition in moderner Alpenstadt
Kaum ist der Winter da, steht auch schon Weihnachten vor der Tür. Mit einem glitzernden Adventmarkt starten die Kitzbüheler alljährlich in die besinnliche Zeit, in der Chöre und Glockenspiel in den Straßen der Innenstadt erklingen. Entlang des Adventwegs in Reith wird traditionell jeden Tag ein weihnachtlich dekoriertes Fenster geöffnet, samstags treffen sich Gäste wie Einheimische dort zu Punsch und heimischen Gerichten.

Brauchtum und Tradition sind auch im April an den Ostertagen präsent, wenn der Stadtkern Kitzbühels mit seiner Osterdekoration noch bunter erscheint. Neben der Grabwache und dem Aufstellen der Fastenkrippen, pflegen die Kitzbüheler das traditionelle Palmbuschenbinden. Wie der Strauß aus Buchsbaumzweigen, Weiden-kätzchen und buntem Krepppapier hergestellt wird, zeigen sie dabei gerne ihren Gästen.

 7.    In Kitzbühel spielt das Wetter keine Rolle
Gelegentlich kümmert sich das Wetter darum, dass für Schnee-Nachschub gesorgt ist. Die perfekte Gelegenheit, einen entspannten Wellnesstag in einem der Day-Spas zu genießen oder im Sportpark beim Klettern, Tennis, Eislaufen oder Curling ins Schwitzen zu kommen. Für Kulturliebhaber erzählen die Ausstellungen im Museum etwas über die Stadtgeschichte. In der dort ansässigen Sammlung Alfons Walde sind Gemälde und Grafiken des Künstlers zu sehen, der die unverkennbare Kitzbüheler Gams als Markenzeichen geschaffen hat.

Weitere Informationen gibt es hier.

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